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Thema Webdesigner / Webpublisher

Die Aufgabe des Webdesigners ist die Erstellung und Pflege von Websites im World Wide Web. Der Webdesigner ist dabei in erster Linie für die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung, d.h. das Interface Design und die Umsetzung des Corporate Designs verantwortlich.

In großen Internetagenturen wird der Webdesigner oftmals ausschließlich für das Layout und Design der Webseiten eingesetzt. Weitergehende Aufgaben werden dann von anderen Spezialisten wie Programmierern in Arbeitsteilung übernommen.

Ein wichtiger Teil der Aufgaben des Webdesigners ist es auch, den besten Kompromiss zwischen den Wünschen des Auftraggebers, den Ansprüchen der Besucher und den technischen Möglichkeiten zu finden. Ein guter Webdesigner informiert seinen Auftraggeber auch über das typische Kundenverhalten im Internet und erstellt die Seite danach.

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Die Web WWW Geschichte

Das Web entstand 1989 als Projekt am CERN in Genf (Schweiz), an dem Tim Berners-Lee ein Hypertext-System aufbaute. Das ursprungliche Ziel des Systems war es, Forschungsergebnisse auf einfache Art und Weise mit Kollegen auszutauschen. Eine Methode hierzu war auch das „Verflechten“ von wissenschaftlichen Artikeln – also das Erstellen eines Webs. In Berners-Lees eigenen Worten: The WorldWideWeb (W3) is a wide-area hypermedia information retrieval initiative aiming to give universal access to a large universe of documents.

Das dem Hypertext zugrunde liegende Konzept stammt von fruheren Entwicklungen ab, wie Ted Nelsons Projekt Xanadu, Vannevar Bushs „memex“ Maschinenidee und dem Note Code Project.

Das World Wide Web unterscheidet sich von damaligen Hypertext-Systemen (Note Code benutzte beispielsweise eine einfache und lesbare Syntax und sogar semantische Deskriptoren). Das WWW benotigt nur unidirektionale Links statt bidirektionaler, was es jedem ermoglicht, einen Link auf eine Ressource zu setzen, ohne dass deren Besitzer eingreifen muss. Zudem, anders als andere Protokolle wie HyperCard oder Gopher, baut das World Wide Web auf einem freien Protokoll auf, was die Entwicklung von Servern und Clients ohne Beschrankungen durch Lizenzen moglich machte.

Tim Berners-Lee nannte das erste Web-Anzeigeprogramm (das er im Herbst 1990 auf einem NeXT-Computer schrieb und das eher ein Browser-Editor-Hybrid war), einfach „WorldWideWeb“. Spater benannte er es – um Verwechslungen mit dem World Wide Web (mit Leerzeichen) zu vermeiden – in „Nexus“ um. Es konnte damals nur Text anzeigen, aber spatere Browser wie Pei Weis Viola (1992) fugten die Fahigkeit, Grafiken anzuzeigen, hinzu. Marc Andreessen vom NCSA veroffentlichte im Jahre 1993 einen Browser namens „Mosaic fur X“, der bald dem Web und auch dem gesamten Internet ungekannte Popularitat jenseits der bisherigen Nutzerkreise und ein explosionsartiges Wachstum bescherte. Marc Andreessen grundete die Firma „Mosaic Communications Corporation“, spater „Netscape Communication“. Mittlerweile konnen moderne Browser auch zusatzliche Merkmale wie dynamische Inhalte, Musik und Animationen wiedergeben.